Xaver "20 Jahre danach"
Jubiläums-Gala - Kultfilm-Nacht am 27.August 2005
 
 
20 Jahre nach den Dreharbeiten zu dem Film Xaver- und sein außerirdischer Freund feiert Mittelneufnach am 27. August 2005 eine Jubiläums Gala - Kultfilm-Nacht. Ab 19.00 Uhr gibt´s Livemusik, Gespräche und ein Maßkrugstemmen mit Wettsaufen. Die Staudenbahn bringt die Gäste aus Augsburg
(Abfahrt Hauptbahnhof 18.00 Uhr ) direkt in die Stauden.

Rückfahrt 24.00 Uhr ab Mittelneufnach. Den Film gibt´s auf einer Großleinwand-projektion ab ca. 21.00 Uhr. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
Am Festplatz gibt´s die Möglichkeit zu zelten. Der Hauptdarsteller "Xaver" Rupert Seidl, viele andere Schauspieler und Mitwirkende haben ihr Kommen zugesagt.

Bei Fragen können Sie sich an wengergottfried@freenet.de wenden.
Veranstalter: Faschingsverein Neufnarria und die Theaterfreunde Mittelneufnach
 
Bürgermeister Franz Meitinger seit 25 Jahren an der Spitze der Staudengemeinde Mittelneufnach
Festlicher Empfang zum silbernen Amtsjubiläum -
Verdienstmedaille in Gold verliehen
 
Mittlneufnach (wkl).
  "Ma fend´t gar nix Sottig´s, ond gaut ma´au weit!" - Ludwig Schorer brachte all die vielen Glückwünsche zum 25-jährigen Amtsjubiläum von Mittelneufnachs Bürgermeister Franz Meitinger ausgesprochen wurden, knapp und treffend auf den (schwäbischen) Punkt. Der Vorsitzende der Musikkapelle Immelstetten-Mittelneufnach, die den Empfang im örtlichen Gemeindezentrum musikalisch unterlegte, war nur einer von zahlreichen Festrednern, die das bisherige Lebenswerk des 58-jährigen zum Wohle der 1000-Einwohner-Gemeinde in der südwestlichsten Landkreisecke würdigten. Die Repräsentanten aus der Gemeinde, Kirche und Vereinen ließen "ihren" Franz Meitinger einen ganzen Abend lang hochleben.
2. Bürgermeister Gottfried Wenger (rechts) verlieh Franz Meitinger die Verdienstmedaille in Gold der Gemende Mittelneufnach; Bild:Walter Kleber
 

1964 war Meitinger, in Memmenhausen (Landkreis Günzburg) geboren und aufgewachsen, an die Neufnach gekommen. Schon 1972 begann mit dem Einzug in den Gemeinderat seine kommunalpolitische "Karriere". 1978, mit der Eingemeindung von Reichertshofen nach Mittelneufnach, wurde der Bankkaufmann erstmals in das höchste Amt der Staudengemeinde gewählt. Seither sind 25 Jahre vergangen, in denen Franz Meitinger "mit Leib und Seele"., mit viel Sachverstand und nicht weniger Leidenschaft für ehrenamtliches, am Bürger ausgerichtetes Engagement die Zügel der Gemeinde Mittelneufnach fest in der Hand hält.

Zweiter Bürgermeister Gottfried Wenger, der für die Organisation des festlichen Empfanges verantwortlich war, überreichte Franz Meitinger unter langanhaltendem Beifall auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates die Verdienstmedaille in Gold der Gemeinde Mittelneufnach. Für Ehefrau Rita gab es einen großen Blumenstrauß....
Im zweiten Teil des Abends hatten die vier bisherigen Stellvertreter von Franz Meitinger das Wort: Rudolf Reiser (1978 - 1990), Karl Port (1990 - 1996), Klarar Sattelmayer (1996 - 2002) und schließlich Gottfried Wenger (seit 2002) beleuchteten aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln die vielen Projekte, die in Mittelneufnach in den vergangenen 25 Jahren unter der umsichtigen Regie Meitingers durchgeführt wurden. Beim Stöbern in den vergilbten Gemeindeprotokollen vergangener gemeinsamer Tage kam dabei natürlich auch manch köstliche Anekdote mit Franz Meitinger als "Hauptdarsteller" ans Tageslicht.

Zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratulierten Mittelneufnachs Bürgermeister Franz Meitinger (Dritter von links): Pfarrer William Nyul, stellvertretender VG-Vorsitzender Josef Böck, Zweiter Bürgermeister Gottfried Wenger, stellvertretender RES-Vorsitzender Walter Wörle, Vereinsvertreter Suitbert Kugelmann und Kindergarten-Leiterin Monika Heidenreich (von links)

Bild: Walter Kleber

Sichtlich gerührt von den vielen Dank- und Lobesworten gestand der Rathauschef ein, dass er sein Ehrenamt an der Gemeindespitze bisher immer gerne und gewissenhaft ausgeübt habe. wenn es seine Gesundheit erlaube, dann werde er seine Kraft und Fähigkeiten auch in den kommenden Jahren für die Bürgerinnen und Bürger von Mittelneufnach und Reichertshofen einsetzen.


 
Einweihung Dorfplatz Mittelneufnach
Gemeindepartnerschaft Mittelneufnach - Nuillé-sur-Vicoin
Dorfplatz nach französischer Partnergemeinde benannt -
Brunnen der Freundschaft sprudelt in Mittelneufnach -
Gelungender Abschluss der Neugestaltung des Ortszentrums -
50 Gäste aus Nuillé bei der Einweihung dabei
 
Mittlneufnach (wkl).

Bei Kaiserwetter flatterten die Fahnen im Wind, als die Mittelneufnacher ihren neugestalteten Dorfplatz einweihten

Bild: Walter Kleber


 
 
Die Distanz zwischen Mittelneufnach in den schwäbischen Stauden und Nuillé-sur-Vicoin im französischen Departement Mayenne ist wieder ein ganzes Stück kleiner geworden. Nicht auf der Landkarte - da sind es zwischen den beiden Partnergemeinden nach wie vor exakt 1045 km. Nein, in den Köpfen und vor allem in den Herzen ihrer Bürgerinnen und Bürger sind Mittelneufnach und Nuillé jetzt noch enger zusammengerückt. Mit der Benennung des neu gestalteten Mittelneufnacher Dorfplatzes in "Nuillé-sur-Vicoin-Platz" haben die Partnergemeinden im Buch ihrer seit bald zehn Jahren offiziell bestehenden Freundschaft jetzt eine neue Seite aufgeschlagen.
Zur "Taufe" des Dorfplatzes vor der schmucken, das Ortsbild prägenden Fassade des Gasthofes "Zum Adler" war eine gut 50-köpfige Delegation aus der französischen Partnergemeinde an die Neufnach gekommen. Im Zuge eines kleinen Freiluft-Festaktes enthüllten die Bürgermeister Franz Meitinger und Dominique Delaunay im Beisein der Präsidenten der Partnerschaftsvereinigungen, Hermann Zott und Jean Decke, die Steintafel mit dem Namen des neuen Platzes.
   

Enthüllten gemeinsam die Steintafel am neuen "Nuillé-sur-Vicoin-Platz" im Zentrum von Mittelneufnach: die Bürgermeister Dominique Delaunay und Franz Meitinger (von links)

Bild: Walter Kleber

" Wasser marsch!" hieß es gleichzeitig für den Dorfbrunnen, der während der Feier zum ersten Mal aus seinen vier Wasserspeiern sprudelte.
Die Mittelneufnacher Steinmetz- und Steinbildhauermeisterin Chrisitane Hellmich hat Tafel und Brunnen mit viel Gespür und künstlerischem Geschick geschaffen.

In seiner Ansprache erinnerte Mittelneufnachs Rathauschef Franz Meitinger an die Anfände der Gemeindepartnerschaft bei einem zufälligen Treffen vor nunmehr zwölf Jahren. 1994 und 1995 wurden die Partnerschaften zunächst in Nuillé und dann in Mittelneufnach offiziell besiegelt. Gefehlt habe bislang lediglich das Pendant zum bereits Mitte der 1990er Jahre eingeweihten "Place de Mittelneufnach" in Nuillé. Mit der völligen Neugestaltung des Platzes zwischen Kirchheimer Straße und dem Kirchweg - federführend initiiert und finanziert vom Deutsch-französischen Freundeskreis und vom örtlichen Obst- und Gartenbauverein - habe sich jetzt die Chance ergeben, in der Ortsmitte eine "gute Stube" zu schaffen und diesen Kommunikationszentrum für Jung und Alt nach der französischen Partnergemeinde zu benennen.
Nuillés Bürgermeister Dominique Delaunay sprach den Symbolgehalt des neuen Platzes und des neuen Brunnens an. Das Herzstück des Brunnens bilde ein kunstvoll gestalteter Granitquader aus Nuillé.
Im Herzen der Neufnachtalgemeinde stehe jetzt also ein echtes Stück Frankreich als sichtbares Zeichen einer lebendigen, von vielen Begegnungen und Initiativen geprägten Partnerschaft zweier kleinen Gemeinden unter dem großen Dach eines zusammenwachsenden Europa.

1045 Kilometer trennen Mittelneufnach und Nuillé. Jean Dicke, Franz Meitinger, unterstützt vom kleinen Francois - den Weg in die französische Partnergemeinde.

Bild: Walter Kleber

40 Jahre nach der Unterzeichnung des deutsch - französischen Freunschaftsvertrages sei in den Beziehungen der beiden Gemeinden damit ein neues Kapitel aufgeschlagen worden. Der Stein aus Nuillé, so Dominique Delaunay, möge - ähnlich wie ein Stein der ins Wasser geworfen wird - viele Kreise der Freunschaft und der Partnerschaft ziehen. Der reiche Austausch zwischen den beiden Partnergemeinden, aber auch das Entdecken und Kennenlernen der jeweils anderen Kultur müsse auch in Zukunft im Mittelpunkt der Gemeindepartnerschaft stehen....


Xaver "20 Jahre danach"